Unterstützungseinsatz nach Ertrinkungsunfall am Stuibenfall in Umhausen 15.07.2026
Eine Person stürzte beim Begehen des Klettersteigs in den Wasserfall und verschwand in den Wassermassen. Eine sofort eingeleitete Suchaktion der Wasserrettung gemeinsam mit mehreren Feuerwehren, Hubschraubern und der Bergrettung im Bereich des Wasserfalls und entlang der Ötztaler Ache verlief auch nach mehreren Stunden erfolglos.
Um auch in den Becken unterhalb des Wasserfalls nach der Person suchen zu können, wurde geplant den Wasserzustrom am Horlachbach oberhalb des Stuibenfalls zu reduzieren. Dazu sollte der Bach aufgestaut und das Wasser mit einer Vielzahl an Pumpen abgeleitet werden. Seit dem Frühjahr 2026 ist ein Hochleistungspumpenmodul bei der Feuerwehr Prutz stationiert. Deshalb wurde um ca. 15:15 Uhr die Feuerwehr Prutz neben den Feuerwehr-Großpumpen aus Imst und Landeck, sowie mehreren Feuerwehren aus dem Ötztal zur Unterstützung angefordert.
Gemeinsam gelang es den Feuerwehren den Wasserstand so weit abzusenken, dass die vermisste Person von der Wasserrettung um ca. 18:00 Uhr in einem Becken unterhalb des Wasserfalls lokalisiert und geborgen werden konnte. Für sie kam leider jede Hilfe zu spät.
Im Einsatz standen:
- Feuerwehr Prutz mit Rüstfahrzeug, STROMA 40 kVA und Hochleistungspumpenmodul
- Feuerwehr Landeck mit LUF und Großpumpe
- Feuerwehr Imst mit Großpumpe
- Feuerwehr Rietz mit Boot und Rettungsschwimmern
- Feuerwehr Niederthai
- Feuerwehr Umhausen
- Feuerwehr Tumpen
- Feuerwehr Oetz
- Feuerwehr Sautens
- Feuerwehr Ötztal-Bahnhof
- Feuerwehr Längenfeld
- Feuerwehr Huben
- Feuerwehr Bezirkszentrale Imst
- Bezirksfunktionäre des Bezirks-Feuerwehrverbandes Imst
- Wasserrettung Innsbruck
- Wasserrettung Landeck
- Bergrettung Umhausen
- Bergrettung Oetz und Umgebung
- Notarzthubschrauber Christophorus 1
- Notarzthubschrauber Martin 2
- Rettungsdienst
- Polizeihubschrauber Libelle
- Alpinpolizei